Wärmedämm-Verbundsystem
Das
Wärmedämm-Verbundsystem besteht aus Dämmplatten, die bei der Altbausanierung auf die vorhandene Putzfassade aufgeklebt werden. Anschließend wird auf das
Wärmedämm-Verbundsystem Armierungsmörtel aufgebracht. Dann wird Gewebe eingearbeitet, das nach Trocknung mit der Hauswand verdübelt wird. Dieser Aufbau kann Dehnungsspannungen aufnehmen und bietet die Grundlage für die Beschichtung mit Klinkerriemchen. Das
Wärmedämm-Verbundsystem besteht aus Materialien, die aufeinander abgestimmt sind. Eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung ist nicht erforderlich, wenn genormte Baustoffe verwendet werden. Ein Großteil der Gebäude kann durch Wärmedämmung mit einem
Wärmedämm-Verbundsystem wärmetechnisch verbessert werden. Das
Wärmedämm-Verbundsystem eignet sich besonders für einschalige, verputzte Wände, aber auch Wände mit Vormauerschale können damit gedämmt werden. Die Ausführung eines
Wärmedämm-Verbundsystems lässt sich optimal mit ohnehin anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen an jeder Fassade verbinden. Im Verhältnis zu den Grundkosten bei Sanierungsarbeiten fallen die Kosten für das
Wärmedämm-Verbundsystem nicht mehr so stark ins Gewicht. Die vorherrschende Meinung, dass Hauswände, die bereits ausreichend dick seien, brauchten nicht gedämmt zu werden, führt in die Irre. Entscheidender als die Dicke ist für den Wärmeschutz die Wärmeleitfähigkeit des verbauten Materials Die Wärmeverluste können durch ein
Wärmedämm-Verbundsystem bis zu 80% reduziert werden.