Compax Bau - Essen Fassadengestaltung - Fassadendämmung - Fassadensanierung
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Abschlussprofil

Profile aus Leichtmetall oder Kunststoff für den oberen, seitlichen oder unteren Abschluss des Wärmedämm-Ver- bundsystems. Hierzu zählen auch Sockelkanten (siehe Sockelabschlussprofile). Profile aus galvanisch verzinktem Stahl sind aus Korrosionsgründen für WDVS nicht geeignet. ...........zurück

 

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für Wärmedämm-Verbundsysteme

Verfahren zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten. Das Ergebnis wird „Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung“ (früher: „Zulassungsbescheid“) genannt. Die AbZ enthält z. B. technische Angaben zu den Systembestandteilen und ihrer Verwendbarkeit. Da Wärmedamm-Verbundsysteme als System aus verschiedenen Einzelkomponenzten geprüft und zugelassen werden, dürfen nur die zu einem System zugehörigen und als Set gelieferten Systembestandteil kombiniert und eingebaut werden. Rechtsgrundlage für die AbZ sind die jewei- ligen Landesbauordnungen (meist im § 21). Zuständig für die Erteilung von AbZ ist das Deutsche Institut für Bautech- nik. Der Systemhersteller stellt die AbZ zur Verfügung. Im Zuge der Harmonisierung des EU-Binnenmarktes verfügen Wärmedämm-Verbundsysteme heute darüber hinaus über eine Europäische Technische Zulassung (ETA). ...........zurück

 

Anschlussfuge

Anschlussfugen bilden sich immer dann, wenn an ein anderes Bauteil gestoßen wird. Wenn sie dem Wetter ausge- setzt sind, müssen sie mit komprimierten Dichtbändern, Profilen o. a. abgedichtet werden. ...........zurück

 

Anschlussprofil

Wird für die Ausbildung von Anschlüssen an Fenster und andere Bauteile verwendet. Es dient zur Abdichtung der An- schlüsse zum Wärmedämm-Verbundsystem. ...........zurück

 

Armierung (Bewehrung)

Verstärkung der Zugfestigkeit von Bauelementen zu Vermeidung von Rissen und zur Aufnahme von Klinkerriemchen. In der Regel bestehend aus beschichteten Glasfasergeweben (Panzernetz). ...........zurück

 

Armierungsmörtel (Armierungsmasse, Armierungsspachtel)

Dient zur Herstellung eines ebenen und einheitlichen Untergrundes für weitere Deckbeschichtungen auf den ange- brachten Dämmplatten. Kann wie Klebemörtel aus Kunstharzdispersionen oder aus werkseitig vorgemischten Trok- kenmörtelmischungen bestehen. Zur besseren Stabilität und zur Vermeidung von Oberflächenrissen wird in den Armie- rungsmörtel die Armierung (Bewehrung) eingearbeitet. In den AbZ werden Armierungsmörtel als Unterputz bezeichnet. ...........zurück

 

Armierungsschicht siehe Unterputz

Außenwanddämmung

Wärmedämmung der Außenwand einer

Gebäudehülle. Je nach Einbaulage unter-

scheidet man  zwischen Außendämmung

und Innendämmung. ...........zurück

Außendämmung (Fassadendämmung)

Wärmedämmung, die auf der Außenseite einer

Außenwand (Fassade) angebracht wird. Bei Ein-

satz eines Wärmedämm-Verbundsystems über-

nimmt sie dort die Funktion des Wärmeschutzes

und des Witterungsschutzes. ...........zurück

Baustoffklasse

Dient der Einteilung von Baustoffen bezüglich ihres Brandverhaltens nach DIN 4102 und DIN EN 13501-1. Ihre Kennzeichnung erfolgt in der nationalen Norm durch die Buchstaben A und B und durch die Zahlen 1 bis 3. ...........zurück

Befestigungsschiene siehe Halteleiste

 

Bewegungsfuge

Fuge zwischen zwei Bauteilen oder Bauwerken, die Bewegungen (z. B. durch Dehnungen, Setzungen) ermöglicht, so dass keine schädlichen Spannungen in den Bauteilen auftreten können. Diese muss im Wärmedämm-Verbundsystem übernommen werden. ...........zurück

 

Bewehrung siehe Armierung

Brandbarriere (Brandriegel)

Bei Wärmedämm-Verbundsystem mit Dämmstoffplatten aus ESP und Dicken über

10 cm sind zum Erhalt der Baustoffklasse B1 „schwerentflammbar“ besondere Brand-

schutzvorkehrungen nötig. Wahlweise ist in jedem zweiten Geschoss ein durchlaufender Brandriegel oder über allen Außenwand-

öffnungen eine Brandbarriere (Sturzschutz)

aus für diesen Zweck zugelassenen Dämm-

stoffen einzubauen. Weitere Informationen enthält die Technische Systeminfo Nr. 6 (Brandschutz) des FV WDVS. ...........zurück

Brandschutz

Der bauliche und vorbeugende Brandschutz umfasst alle Maßnahmen zur Erhaltung von Sachwerten und der Gewähr- leistung der Sicherheit im Brandfall. Nach dem Brandverhalten werden Baustoffe in Baustoffklassen und Bauteile in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt. ...........zurück

 

Celsius-Temeratur siehe Temperatur


Dämmstoffe siehe Wärmedämmstoffe



Deckendämmung

Eine Deckendämmung wird zur Dämmung der Gebäudehülle nach unten oder oben zu nicht beheizteb Bereichen ver- wendet. Die Dämmung der untersten Geschossdecke (insbes. zu Kellern und Garagen) erfolgt an der Unterseite der unteren Geschossdecke. Oberhalb des beheizten Bereichs (zum Dach) kann die Dämmung auf der Unterseite oder der Oberseite der obersten Geschossdecke (z. B. Dämmung eines begehbaren Dachbodens) erfolgen. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist nach EnEV seit 01.01.2012 gesetzlich vorgeschrieben, wenn bislang keine Dachdäm- mung vorhanden ist. ...........zurück

 

Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt)

Durch ein Abkommen zwischen Bund und Ländern zuständige Stelle für die Erteilung von Allgemeinen bauaufsicht- lichen Zulassungen mit Sitz in Berlin. Das DIBt ist zudem die deutsche Stelle zur Erteilung Europäischer Technischer Zulassungen. ...........zurück



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