Compax Bau - Essen Fassadengestaltung - Fassadendämmung - Fassadensanierung
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Diffusion

Das selbsttätige Vermischen (Wandern) der Moleküle als Folge ihrer thermischen Bewegung. Diffusion tritt in Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpernauf. Aufgrund der großen Beweglichkeit der Gasmoleküle verläuft sie hier am schnell- sten. Die Bewegungsrichtung der Diffusion ist immer in Richtung auf die geringere Konzentration gerichtet. Diffusion ist das Angleichen verschiedener Konzentrationen aneinander. ...........zurück

 

Diffusionswiderstand

Bauteile setzen der Diffusion einen unterschiedlichen Widerstand entgegen. Je höher dieser  Widerstand ist, umso we- niger Wasserdampf kann durch die Bauteile wandern. ...........zurück

 

DIN

Deutsches Institut für Normung e. V., zuständig für die Normung nationaler Regelwerke, vertritt die deutschen Interes- sen in CEN und ISO. Bund und Länder haben mit dem DIN jeweils Vertrage abgeschlossen. Danach erarbeitet das DIN solche Normen, die zur bauaufsichtlichen Einführung geeignet sind oder allgemein zur Ausfüllung von Rechtsverordnungen dienen. ...........zurück

 

Dübel

Befestigungselement zur mechanischen Verankerung von WDVS am Bauwerk. Dübel dienen der Aufnahme von axial eingeleiteten Zugkräften (Windsog) und ihrer Weiterleitung in den tragengenden Untergrund. Die jeweilige Europä- ische Technische Zulassung beschreibt u. a., in welchen Baustoffen ein Dübel eingesetzt werden darf.

 

A: Zulassung für Beton

B: Zulassung für Vollsteine

C: Zulassung für Lochsteine

D: Zulassung für bauwerksporigen Leichtbeton

E: Zulassung für Porenbeton

 

Die Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung enthält weitere Angaben. Je nach Dämmstoffart werden Zusatzteller auf- gesteckt. ...........zurück

Dübelschema

Vorgabe für die gleichmäßige Anordnung der vorgegebenen Dübelanzahl (pro m2) auf der Dämmplattenoberfläche unter Berücksichtigung der verschiedenen Plattenformate. Die erforderlichen Dübelanzahl bei geklebten und gedübelten WDVS ergibt sich aus der Windsogbelastung sowie den Lastklassen des WDVS und des verwendeten Dübels. Sie muss für jedes Gebäude individuell bestimmt werden. Der Fachverband WDVS hat ein vereinfachtes Verfahren entwickelt, das auf die meisten Objekte anwendbar ist. ..........zurück

Energieeinsparung

Bauliche Anlagen müssen einen ausreichenden Wärmeschutz haben und energiesparend betrieben werden. Während der ausreichende Wärmeschutz bauphysikalisch begründet und nach technischen Regeln gestaltet wird, ist die Forde- rung nach Energieeinsparung über die Energieeinsparverordnung (EnEV) des Bundes politisch begründet (siehe Ener- giewende). Energieeinsparung kann mit bau- und anlagentechnischen Mitteln verwirklicht werden. Die EU-Richtlinie 2010/31/EU zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sieht vor, dass Neubauten in der EU ab 2021 nahezu Null- energie-Standard (Niedrigstenergie-Standard) erreichen. Dasselbe gilt für Bestandsgebäude, sobald größere Renovie- rungen oder Umbauten durchgeführt werden. Öffentliche Gebäude müssen den Niedrigstenergie-Standard bereits ab 2019 erreichen. ...........zurück

 

Energieeinsparungsgesetz (EnEG)

Bundesgesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedurfte. Genauer Titel: Gesetz zur Eineinsparung von Energie in Gebäuden (Energieeinsparungsgesetz, EnEG vom 1. September 2005 (BGBl I, S. 2684)). Das Gesetz stellt Anfor- derungen an die Energieeinsparung bei Gebäuden, Heizungsanlagen, an Betrieb und Abrechnung. Es enthält Er- mächtigungen zum Erlass vieler Rechtsverordnungen, beispielsweise der Verordnung über energiesparenden Wärme- schutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung (EnEV). ...........zurück

 

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energie- einsparverordnung – EnEV) ist eine Durchführungsverordnung zum Wärmeschutz. Die DIN 4108 regelt lediglich Min- destanforderungen des Wärmeschutzes aus bauphysikalischer Sicht. Die EnEV hat den Zweck, die Einsparung von Heiz- und Kühlenergie und somit die Reduzierung des CO2-Ausstoses durch baulichen Wärmeschutz zu sichern. Zur Umsetzung der neuen EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) sowie der Energiewende wird die EnEV stufenweise angepasst. ...........zurück

 

Energiewende

Oberbegriff über ein Gesetzespaket, das mit großer Mehrheit von Bundestag und Bundesrat im Juni 2011 beschlossen wurde, um den Ausstieg aus der Atomenergie zu erreichen. Hauptsäulen sind verstärkte Anstrengungen zur Ener- gieeinsparung sowie die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung. Da in Deutschland ein großer Teil des Gebäudebestands bisher nicht energetisch saniert wurde, besteht ein großes Einsparpotential. Die Dämmung von Außenwänden ist eine der effizientesten Maßnahmen. ...........zurück

 

Environmental Product Declaration (EPD)

Eine EPD (Umwelt-Produktdeklaration) beschreibt die Einwirkungen eines einzelnen Bauprodukts auf unsere Umwelt. Da WDVS ein System aus mehreren Komponenten darstellen, die auf der Baustelle zu einem Ganzen verbunden wer- den, ist für sie eine Systemdeklaration ESD erforderlich. ...........zurück

 

Environmental System Declaration (ESD)

Eine ESD (Umwelt-Systemdeklaration) beschreibt die Einwirkungen eines Systems auf unsere Umwelt über seinen ge- samten Lebenszyklus – von der Rohstofferzeugung über Produktion, Transport, Montage auf der Baustelle und die Nutzungsphase bis hin zu Abbruch und Recycling. Zur Vergleichbarkeit von Systemen gleicher Anwendung werden Äquivalente angegeben. Ziel ist die Forderung des umwelt- und gesundheitsverträglichen Bauens. Wie bei der techni- schen Beurteilung in Form von Systemzulassungen werden WDVS als Gesamtsystem bewertet. Daher gilt eine ESD nur, wenn Systembestandteile gemäß der Zulassung eines Systemanbieters verwendet werden. Mit Hilfe von ESD können Gebäude entsprechend ihrer Umwelt- und Klimaverträglichkeit zertifiziert werden. Gebäude mit guter Wärme- dämmung haben eine günstige Gesamtenergiebilanz. Diese wirkt sich positiv auf den Immobilienwert aus. ...........zurück

 

ESP

Expandierte Polystyrol-Hartschaum-Dämmplatten (EPS) nach DIN EN 13163 bestehen aus kleinen Kugeln (Partikeln), in denen sich mit Luft gefüllte Poren befinden. Dies macht EPS bei sehr guten Dämmeigenschaften extrem leicht. Ge- sundheitsschädigende Wirkungen durch EPS sind nicht bekannt. EPS gehört zur Baustoffklasse B1 (schwerentflamm- bar) nach DIN 4102-1 bzw. Euroklasse E nach DIN EN 13 501-1. Es darf je nach Landesbauordnung bis zu einer Ge- bäudehöhe von ca. 22 m (Hochhausgrenze) Fassade eingesetzt werden. Die Wärmeleitfähigkeiten (Bemessungs- werte) λ liegen zwischen 0,032 W/(m*K) und 0,040 W/(m*K). Gegenüber der DIN 4108-10 gelten für die Anwendung im WDVS erhöhte Qualitätsrichtlinien des Industrieverbands Hartchaum und des FV WDVS. Für den Sockelbereich gilt die Anwendung WAP nach DIN 4108-10. EPS als Perimeterdämmung benötigt eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für diese Anwendung. EPS nach DIN EN 13 163 muss mit CE-Zeichen entsprechend dieser Norm und nach DIN EN 13 172 gekennzeichnet werden. ...........zurück 

 

Europäische Technische Zulassung (ETA)

Europäische Technische Zulassungen (ETA = European Technical Approval) dokumentieren die Brauchbarkeit von Bauprodukten oder Bausatzen (Systemen) im Sinne der EU-Bauproduktenrichtlinie. In Deutschland sind für WDVS zusätzlich Allgemeine bauaufsichtliche Zulassunungen  („Verwendungszulassungen“) erforderlich. ...........zurück


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