Compax Bau - Essen Fassadengestaltung - Fassadendämmung - Fassadensanierung
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Fachverband WDVS

Der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e. V. ist ein Zusammenschluss von Systemanbietern und Herstellern von Systemkomponenten. Ziel ist die Forderung der Anwendung geprüfter und bewahrter Wärmedämm-Verbundsy- steme und Innendämm-Systeme zur energetischen Optimierung der äußeren Wand der Gebäudehülle von Alt- und Neubauten. ...........zurück

 

Fassadendämmung siehe Außendämmung



Fassadenprofile

Formteile, die auf ein Wärmedämm-Verbundsystem oder andere Fassadenflächen aufgeklebt werden, um eine drei- dimensionale Gestaltung bzw. Rekonstruktion historischer Fassaden zu erreichen. Es werden unterschiedliche Formen und Abmessungen angeboten, z. B. für Gurtgesimse, Fensterrahmeneinfassungen, Fensterbankprofile, Sohlbank- stützen, Kopfsteine, Bossen und Bossensteine, Rundbögen. ...........zurück

 

Fensterbänke

Die Anschlussfugen zwischen Fensterbänken und dem WDVS müssen die thermisch bedingten Längenänderungen der Fensterbank (Metall, Stein) aufnehmen können. Es gibt inzwischen ausgereifte Lösungen. Granitfensterbänke, die auch seitlich schlagregendicht sind, werden mit überbauenden Winkelriemchen versehen. ...........zurück

 

Glaswolle

Glaswolle zählt zu den industriell hergestellten Mineralwollen. Ausgangsbasis für die Herstellung von Glaswolle sind natürlich vorkommende, mineralische Rohstoffe und große Anteile an Altglas. ...........zurück

 

Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden

Die Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden e. V. ist eine vom RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung) anerkannte Gütegemeinschaft, deren Ziel die fachgerechte Ausführung von Wärmedämmmaßnahmen ist, nach den Grundsätzen der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 712. ...........zurück

 

Halteleiste (Halteschiene, Befestigungsschiene)

Bei der mechanischen Befestigung von Dämmplatten kommen Profilschienen aus Kunststoff oder korrosionsbeständi- gem Metall zum Einsatz. Sie werden mit zugelassenen Dübeln im Mauerwerk verankert. ...........zurück

 

Heizenergieeinsparung

Brennstoffmenge, die z. B. bei der energetischen Sanierung von Altbauten durch die Verbesserung der Wärmedäm- mung der Gebäudehülle gegenüber dem ursprünglichen Zustand eingespart wird. ...........zurück

 

Beispielrechnung:

Heizenergiebedarf/Jahr (kWh) = U-Wert x Heizgradtage x 24/1000

Heizenergieeinsparung/Jahr (kWh) = U-Wert (vor Dämmung) – U-Wert

(nach Dämmung) x Heizgradtage x 24/1000

 

Heizgradtage

Die Heizgradtagzahl ist die Summe der täglichen Differenzen zwischen der mittleren Raumtemperatur von 20 °C und der mittleren Außenlufttemperatur über alle Heiztage der Heizperiode. Ein Heiztag ist ein Tag, an dem das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15 °C liegt. Aufgrund langjähriger Aufzeichnungen der meteorologischen Daten wurden für zahl- reiche Orte die Werte festgelegt (VDI-Richtlinie 2067). ...........zurück


Beispiel Würzburg:265 Heiztage, 6 °C mittlere Außen-

lufttemperatur,  Heizgradtage = 265 x (20-6)=3710


Mit Hilfe der Heizgradtage kann der Energieverbrauch

bzw. die Energieeinsparung berechnet werden.


Beispiele für Heizgradtage (langjähriges Mittel

1970 – 2007, ermittelt nach VDI 2067):



• Karlsruhe 3266

• Stuttgart 3787

• Berlin-Tempelhof 3618

• Kempten 4453

• Hannover 3712

• Düsseldorf 3267

• Frankfurt(Main)-Flughafen 3417

 

Hygrothermische Simulationsverfahren

Mit Hilfe hygrothermischer Simulationsverfahren lassen sich Feuchte- und Temperatureffekte für individuelle Objekte vorausberechnen. Insbesondere bei der Detailplanung von Innendämm-Systemen kann so im Vorhinein ein funkions- sicherer Systemaufbau bestimmt werden. Bekannt sind die instationären Simulationsmodelle WUFI des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IFB) und Delphin des Instituts für Bauklimatik der TU Dresden. ...........zurück

Innendämmung

Wird auf der Innenseite einer Gebäude-

hülle angebracht, z. B. bei Außenwänden

in Form eines Innendämm-Systems..

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Innendämm-System (IDS)

Bei einem Innendämm-System wird die Dämmung auf der Innenseite der Außenwand eines Gebäudes angebracht. Dies empfiehlt sich zur energetischen Optimierung von Gebäuden, bei denen eine Außendämmung nicht möglich ist. Gründe sind z. B. denkmalgeschützte oder stark gegliederte Fassaden, sehr dichte oder Grenz-Bebauung (z. B. in engen Gas- sen) oder fehlender Dachvorsprung. Sinnvoll sind Innendämm-Systeme darüber hinaus bei Gebäuden, die nicht regel- mäßig genutzt werden, wie z. B. Ferienwohnungen, Kirchen, Gemeinderäume und Sporthallen. Aus Gründen des Feuchteschutzes muss der bauphysikalische Nachweis des Wandaufbaus bekannt bzw. berechnet sein. Unterschie- den wird zwischen diffusionsbremsenden und diffusionsoffenen (kapillaraktiven) Systemen. Der Begriff System macht deutlich, dass die verschiedenen Einzelkomponenten sorgfältig auf das Wirkprinzip der Innendämmung abge- stimmt sind. Daher sind die „Technische Richtlinie zur Innendämmung von Außenwänden mit Innendämm-Systemen“ des Fachverbands WDVS sowie die Verarbeitungshinweise des Systemanbieters zu beachten. ...........zurück

 

Jahresprimärenergiebedarf

Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp ist der Energiebedarf an der Übergabestelle zum Gebäude (= Endenergie), zuzüg- lich der Verluste durch den Transport des Energieträgers und durch die Energieumwandlung, z. B. im Heizkraftwerk. ...........zurück

 

Keramische Fassadenbekleidung (Klinkerriemchen)

Oberflächenbekleidung auf einem WDVS, bestehend aus Klinkerriemchen, Verblendern oder keramischen Fliesen, welche auf den Unterputz (Armierungsschicht) aufgeklebt wird. Die Bekleidung und der Unterputz (Armierungs- schicht) müssen spezielle Anforderungen erfüllen, die in der Systemzulassung benannt sind. Die Dämmstoffplatten werden in dieser Anwendung wegen des erhöhten Flächengewichts immer verklebt und mit zugelassenen Dübeln befestigt. ...........zurück

 

Kleber (Klebemörtel/Klebeschaum)

Kleber sind Produkte, die einen dauerhaften Verbund der Dämmstoff zum Untergrund sichern. Es gibt sie als disper- sionsgebundenen Mörtel, welcher verarbeitungsfertig geliefert wird oder als zementgebundenen Werktrockenmörtel, welcher auf der Baustelle mit Wasser angemischt wird. Für EPS-Dämmstoffe werden darüber hinaus Klebeschäume auf Polyurethan-Basis (PU- Schaum) in Druckbehältern oder Kartuschen angeboten. ...........zurück

 

Konformitätserklärung

Nach Abschluss einer Baumaßnahme, bei der ein WDVS installiert wurde, füllt der ausführende Fachhandwerker ge- mäß AbZ eine Konformitätserklärung aus (Bestätigung der ausführenden Firma). Eine Vorlage befindet sich auf der letzten Seite einer Zulassung. Der Unternehmer bestätigt damit, dass bei der Durchführung einer Dämm-Maßnahme die Systemkomponenten gemäß der gültigen Zulassung des Systemanbieters eingebaut wurden. ...........zurück



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Kontaktformular oder Telefon 0201-461206

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